{"id":75,"date":"2015-02-14T20:12:02","date_gmt":"2015-02-14T19:12:02","guid":{"rendered":"http:\/\/dxpg.at\/?page_id=75"},"modified":"2024-05-10T09:06:46","modified_gmt":"2024-05-10T08:06:46","slug":"bauanleitung-9-element-ukw-yagi","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/dxpg.at\/?page_id=75","title":{"rendered":"Bauanleitung UKW-Yagi"},"content":{"rendered":"<h3>Einleitung<\/h3>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Literaturhinweis:<\/span> Spindler, Eberhard (1990). <i>Antennen. Anleitung zum Selbstbau<\/i>. VEB Verlag Technik Berlin.<\/p>\n<figure style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/equipment\/spindlerbuch.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"437\" border=\"0\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">Eberhard Spindlers Buch dient als Vorlage<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zu Beginn ein Vermerk zu den Daten, auf denen meine Selbstbau-Antennen basieren: Der &#8222;Spindler&#8220; ist seit Ersterscheinung in den sp\u00e4ten 1980er-Jahren quasi <i>die <\/i> Referenzliteratur f\u00fcr Antennenbau. Dieses Werk ist w\u00e4rmstens zu empfehlen, wenn auch mittlerweile nur noch gebraucht \u00fcber eBay oder \u00e4hnliche Plattformen erh\u00e4ltlich. Die Zeiten haben sich nun mal ge\u00e4ndert: anders als in den Entstehungsjahren des Spindler-Buches, in der vormaligen DDR, wo man noch mit hohem Antennenaufwand westdeutsche Programme sehen und h\u00f6ren wollte, ist heute mit gro\u00dffl\u00e4chiger Abdeckung durch digitales Antennenfernsehen (DVB-T) und Kabel-, sowie Satellitenfernsehen die Bedeutung von terrestrischen Antennenanlagen ma\u00dfgeblich gesunken. Dennoch ist der &#8222;Spindler&#8220; f\u00fcr DXer und Leute, die heutzutage ausl\u00e4ndische oder weit entfernte Programme empfangen m\u00f6chten, trotz aller Modernisierung der Rundfunktechnik und der massiven Ver\u00e4nderungen in der medialen Szene ein erstklassiges Referenzbuch.<\/p>\n<p>Weiters gilt gro\u00dfer Dank an meinen Hobbykollegen Jens-Christian Braun (Website: <i> <a href=\"http:\/\/www.vbdx.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">VBDX.de<\/a><\/i>), der den \u00fcberwiegenden Gro\u00dfteil des Antennenbaus meiner beiden 9-Element-Antennen durchf\u00fchrte und die Antennen durch seine selbst erfundenen Nachbesserungen ma\u00dfgeblich optimierte, wie sp\u00e4ter auch in der Anleitung beschrieben.<\/p>\n<h3>Vorbereitungen (Materialanschaffung)<\/h3>\n<p>In den folgenden Zeilen wird beschrieben, wie man frei nach Spindlers Antennenbuch eine empfangsstarke 9-Element-Yagi-Antenne selbst bauen kann. Nachfolgend die ben\u00f6tigten Bauteile, alles in einem gut sortierten Baumarkt in der Eisenwarenabteilung erh\u00e4ltlich:- 10x Alu-Rundrohr, 10mm Durchmesser, 2 Meter L\u00e4nge (f\u00fcr die Elemente, der Dipol ben\u00f6tigt zwei Rohre)<br \/>\n&#8211; 2x Vierkantrohr, 20mm Durchmesser, 2 Meter L\u00e4nge (f\u00fcr das Boomrohr)<br \/>\n&#8211; 1x Vierkantrohr, 15mm Durchmesser, 1 Meter L\u00e4nge, sowie wenn m\u00f6glich einen 2mm starken und 15mm breiten Alu-Streifen (f\u00fcr das Verbindungsst\u00fcck der zwei Boomrohrteile)<br \/>\n&#8211; 1x L-f\u00f6rmiges Alu-Profil, 20x20mm, 2 Meter L\u00e4nge (f\u00fcr das Verbindungsst\u00fcck der zwei Boomrohrteile)<br \/>\n&#8211; 1x Alu-Vollrohr, 8mm, 1 Meter L\u00e4nge (f\u00fcr den Dipol, als Verbindungsst\u00fcck)<br \/>\n&#8211; 9x Elementhalter, 20mm breit, und dazugeh\u00f6rige Schrauben, empfehlenswert sind z.B. 5x50mm-Schrauben und Fl\u00fcgelmuttern (erh\u00e4ltlich z.B. bei Konni-Antennen)<br \/>\n&#8211; 1x Tupperware-Box ca. 12x8cm (f\u00fcr die Dipolbox)<br \/>\n&#8211; sowie das passende Werkzeug, v.a. Bohrmaschine, Metallbohrer, Rohrbiegevorrichtung, Schraubstock, Eisens\u00e4ge, Zange, Vorschlaghammer, und wenn m\u00f6glich eine stabile Werkbank (geht, wie in meinem Fall, auch zur Not mit einer alten Biertischgarnitur)<\/p>\n<figure style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/equipment\/dipolbau1.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"338\" border=\"0\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">Vorbereitung der Werkzeuge und Bauteile<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/equipment\/dipolbau2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"193\" border=\"0\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">Rohrbiegevorrichtung, zum kalten Biegen der Dipolteile (schwierig zu finden, z.B. bei eBay erh\u00e4ltlich)<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Kosten<\/h3>\n<p>Die Kosten f\u00fcr die einzelnen Teile belaufen sich auf rund 70 Euro f\u00fcr die Alu-Profile und rund 20 Euro f\u00fcr die Elementhalter und Schrauben. Dies ergibt also rund 90 Euro Gesamtkosten f\u00fcr das Material. Da beim Antennenbau immer wieder etwas schief laufen kann, empfehle ich aus Erfahrung ein Reservebudget von etwa 20-30 Euro f\u00fcr Ersatzteile. Ein Preisvergleich vorab lohnt \u00fcbrigens, zwischen den jeweiligen Baum\u00e4rkten gab es starke Preisunterschiede: Die 10mm-Alu-Rundrohre waren z.B. bei einem Markt f\u00fcr \u20ac 4,30\/Stk. erh\u00e4ltlich, bei der Konkurrenz f\u00fcr knapp \u20ac 7,&#8211;. Daher genauer hinschauen, bevor man draufzahlt. Es lohnt auch, falls es sich ergeben sollte, die Teile au\u00dferhalb von \u00d6sterreich zu beschaffen, da man die Alu-Profile in Deutschland und einigen osteurop\u00e4ischen Nachbarl\u00e4ndern bedeutend g\u00fcnstiger erh\u00e4lt. F\u00fcr eine 9-Element-Yagi halten sich die Preisunterschiede zwar in Grenzen, bei einem gr\u00f6\u00dferen Projekt (z.B. K\u00f6rner 19.3) w\u00fcrde ich jedoch raten, alle M\u00f6glichkeiten zu durchdenken, um nicht unn\u00f6tig mehr Geld auszugeben, als notwendig.<\/p>\n<h3>Zeitplan<\/h3>\n<p>Wichtig zu beachten ist auch, dass der Bau einer Antenne mindestens einen ganzen Tag braucht, wenn alles gut l\u00e4uft und keine Zwischenf\u00e4lle passieren. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen beim letzten Antennenbau rate ich dringend davon ab, sonntags oder nach Gesch\u00e4ftsschluss der Baum\u00e4rkte zu bauen, sofern man nicht genug Material vorr\u00e4tig hat. Denn wenn einmal ein Teil verbohrt ist, oder irgendetwas schief l\u00e4uft, muss man dann im schlimmsten Fall das ganze Wochenende warten, um an die richtigen Teile zu kommen.<\/p>\n<p>Am L\u00e4ngsten, wie sp\u00e4ter auch erw\u00e4hnt, dauert sicherlich der Dipol. F\u00fcr geschickte Leute immerhin eine Sache von rund 3-4 Stunden, w\u00e4hrend der Rest der Elemente in 1-2 Stunden nach Ma\u00df gek\u00fcrzt und befestigt ist.<\/p>\n<h3>Technische Daten der 9-Element-Yagi<\/h3>\n<p>Folgende Daten sind dem oben genannten Antennenbuch von Spindler (S. 78ff, 12. Aufl., 1990) entnommen:<\/p>\n<p>Gewinn: 9,7 dB<br \/>\naE: 46\u00b0<br \/>\naH: 55\u00b0<br \/>\nVor-R\u00fcck-Verh\u00e4ltnis: 15 dB<\/p>\n<p>Abmessungen f\u00fcr UKW-Band (87-108 MHz):<br \/>\nL\u00e4nge Reflektor: 1625 mm<br \/>\nL\u00e4nge Dipol: 1410 mm<br \/>\nL\u00e4nge Elemente 1-7: 1300 mm<br \/>\nAbstand Reflektor zu Dipol: 502 mm<br \/>\nAbstand Dipol zu Element 1: 318 mm<br \/>\nAbstand Element 1 zu Element 2: 450 mm<br \/>\nAbstand Element 2 zu Element 3: 296 mm<br \/>\nAbstand Element 3 zu Element 4: 325 mm<br \/>\nAbstand Element 4 zu Element 5: 346 mm<br \/>\nAbstand Element 5 zu Element 6: 386 mm<br \/>\nAbstand Element 6 zu Element 7: 383 mm<\/p>\n<p>N\u00e4here Informationen und eine genaue Aufbauskizze sind dem Spindler zu entnehmen. F\u00fcr diese Anleitung sollten die Fotos reichen.<\/p>\n<p>Bauanleitung<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">1. Schritt &#8211; Dipol<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\">Der Dipol beansprucht die meiste Zeit und ist unbedingt zu Beginn anzugehen. Die zwei Alu-Rohre (10mm) werden mithilfe der Rohrbiegevorrichtung in der Mitte in Dipolform zurechtgebogen. (siehe Abbildung rechts)<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\"><img decoding=\"async\" class=\" alignright\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/equipment\/dipolbau3.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\">Dann werden die beiden Enden in der richtigen L\u00e4nge mit der Eisens\u00e4ge gek\u00fcrzt. Der Abstand von 1410 mm bezieht sich auf die beiden \u00e4u\u00dfersten Punkte der U-f\u00f6rmigen Rohre, also sollte man nach genauer Abmessung auf 705 mm pro Seite kommen. Auf einer Seite m\u00fcssen die Enden etwa 20-30 mm k\u00fcrzer sein, um in der Dipolbox ordnungsgem\u00e4\u00df montiert werden zu k\u00f6nnen.<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\"><img decoding=\"async\" class=\" alignright\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/equipment\/dipolbau4.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\">Nun wird es etwas kniffliger: Normalerweise sieht man bei diesem Typ von Yagi-Antennen eine Dipolbox vor, worin der Balun enthalten ist. Nach der innovativen Bauweise von Jens-Christian Braun verwende ich bei meinen Antennen Tupperware-Boxen, die wasserdicht verschlie\u00dfbar sind und genug Platz f\u00fcr den Balun und die Anschl\u00fcsse bieten.Mithilfe der Bohrmaschine, idealerweise in einer stabilen Bohrhalterung fixiert, werden links und rechts L\u00f6cher in die Box gebohrt, wo die jeweiligen Enden der Dipolteile durchgef\u00fchrt werden.\u00a0Die L\u00f6cher sollten etwas kleiner als der Rohrdurchmesser sein, damit die beiden Enden sp\u00e4ter stabil drinnen sitzen.Ebenso sollte hinten ein Loch f\u00fcr die Durchf\u00fchrung des Antennenkabels (das sp\u00e4ter zum Empf\u00e4nger f\u00fchren soll) gebohrt werden.<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\"><img decoding=\"async\" class=\" alignright\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/equipment\/dipolbau5.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\">Nun werden die k\u00fcrzeren Enden des Dipols mithilfe eines Vorschlaghammers oder einer Rohrzange flachgedr\u00fcckt und dann mit der Bohrmaschine durchbohrt (siehe Abbildung rechts), damit diese dann in der Dipolbox befestigt werden k\u00f6nnen.Die l\u00e4ngeren Enden, die nicht in der Dipolbox befestigt werden, sondern oberhalb zusammentreffen, werden am Besten mit einem 8mm-Alu-Vollrohr verbunden. Mit einer Rohrzange kann man die beiden Teile mit dem d\u00fcnneren Rohr so eng verbinden bzw. flachdr\u00fccken, dass Kontakt besteht und die Teile nicht mehr auseinanderfallen k\u00f6nnen.Nun werden die k\u00fcrzeren Enden in die Dipolbox geschoben. Die BohrlNormalerweise halten diese darin bereits gut genug, wenn sie erst einmal drinnen stecken.Auch sollten die schon verbundenen oberen Enden des Dipols vorsichtig durchbohrt werden &#8211; am Besten mit einer guten Halterung und einem wackelfreien Untergrund, denn hier kann schnell das Element durchbrechen. Hier kommt n\u00e4mlich sp\u00e4ter der Elementhalter dran, der den Dipol am Boomrohr festh\u00e4lt. Mit einem Bohrer von 5mm Durchmesser (f\u00fcr die passende Schraube) sollte hier gebohrt werden.<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\"><img decoding=\"async\" class=\" alignright\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/equipment\/dipolbau6.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\">Auf der Abbildung rechts sieht man nun, dass die k\u00fcrzeren Enden samt hinzugef\u00fcgter Metallschraube (4x40mm ist hier in Ordnung) in der Dipolbox Platz gefunden haben.Der Balun wird mit folgender Formel berechnet: Wellenl\u00e4nge\/Frequenz der Bandmitte auf UKW*Verk\u00fcrzungsfaktor, dies halbiert (Halbwellenl\u00e4nge), also:((300 \/ 97.75) * 0.77) \/ 2 = 1,18 mDer schwierigste Teil besteht darin, in der Dipolbox nun den Balun in der richtigen L\u00e4nge unterzubringen. Das nachfolgende Bild unten zeigt das fertige Ergebnis:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\"><img decoding=\"async\" class=\" alignright\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/equipment\/dipolbau7.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"100%\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/equipment\/dipolbau8.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Genaue Details bez\u00fcglich der Anschl\u00fcsse in der Dipolbox sind im ausf\u00fchrlichen Tutorial von Jens-Christian Braun auf seiner Webseite VBDX.de (eine Partnerseite von DXPG.at) unter [<i><a href=\"http:\/\/www.vbdx.de\/subpages\/bastelanleitungen\/tupperdipol\/tupperdipol.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tupperbox-Dipol<\/a><\/i>] nachzulesen. Diese illustrierte Anleitung zeigt genau, was womit verbunden werden muss. Ich empfehle, diese auch durchzulesen, hier w\u00fcrde die Ausf\u00fchrlichkeit dieser Anleitung den Rahmen sprengen.In kurzen Worten dennoch: Die Innenleiter der Balunenden werden an den Schrauben befestigt, die Au\u00dfenleiter abgeknickt und miteinander verbunden. Der Innenleiter des Antennenkabels wird an eine der Schrauben befestigt, und der Au\u00dfenleiter mit dem Drahtgeflecht des Balun verbunden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\">Empfehlenswert ist es, die heiklen Stellen in der Dipolbox mit Isolierband abzukleben.F\u00fcr das Antennenkabel empfehle ich etwa 2-3 Meter L\u00e4nge f\u00fcr rasche Tests, ohne ein langes Kabel anschlie\u00dfen zu m\u00fcssen. Optimal w\u00e4ren F-Stecker &#8211; diese haben sich bei mir \u00fcber die Jahre als sehr zuverl\u00e4ssig bew\u00e4hrt. Mit F-Verbindern l\u00e4sst sich rasch ein langes Antennenkabel anschlie\u00dfen, z.B. auf Dachb\u00f6den. Man k\u00f6nnte sich auch den Aufwand machen, eine F-Buchse in die Dipolbox direkt einzubauen. Ich habe dies aber nicht f\u00fcr n\u00f6tig empfunden.Wenn der Dipol fertig ist, empfehle ich einen kurzen Test mit einem empfindlichen Empf\u00e4nger, um Richtwirkung und Polarisation zu testen. Normalerweise sollte man deutliche Unterschiede merken. Ein Indoor-Test reicht meist aus, um zu sehen, ob im Dipol kein Kurzschluss vorhanden ist. Am Besten auch mit einem Multimeter nachmessen, ob man alles korrekt angeschlossen hat.<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\"><img decoding=\"async\" class=\" alignright\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/equipment\/dipolbau9.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"100%\"><span style=\"text-decoration: underline;\">2. Schritt &#8211; Die \u00fcbrigen Elemente<\/span><\/p>\n<p>Wenn die Arbeiten am Dipol abgeschlossen sind, ist man schon sehr weit gekommen. Nun m\u00fcssen die \u00fcbrigen 8 Elemente mit der Eisens\u00e4ge auf die richtige L\u00e4nge gebracht werden (Abmessungen siehe oben). In der Mitte der jeweiligen Elemente wird dann ein 5mm-Loch f\u00fcr den Elementhalter gebohrt. Hier bitte genau sein, um die Mitte zu erwischen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\"><span style=\"text-decoration: underline;\">3. Schritt &#8211; Das Boomrohr<\/span><\/p>\n<p>Nun werden noch auf dem Boomrohr die L\u00f6cher in den richtigen Abst\u00e4nden gebohrt. Das zweite Boomrohr wird mit dem ersten mithilfe eines kleineren, 15mm Vierkantrohrs und eines 2mm dicken Streifens (damit klemmt das Verbindungsteil bombenfest zwischen den zwei 20mm-Vierkantrohren, deren Innendurchmesser auf etwa 17,5mm kommt!). Au\u00dfen kann man mit L-F\u00f6rmigen 20x20mm Alu-Profilen die Halterung zus\u00e4tzlich verst\u00e4rken. Eine L\u00e4nge von etwa 100-200 mm f\u00fcr diese \u00e4u\u00dferen Verbindungsteile ist sinnvoll, viel l\u00e4nger m\u00fcssen sie nicht sein. (siehe Abbildung rechts) Wichtig ist, dass das vordere Rohr nicht durchh\u00e4ngt! Dies kann den Empfang durchaus beeintr\u00e4chtigen.<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\"><img decoding=\"async\" class=\" alignright\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/equipment\/boomrohrverbindung.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\">Das zweite Boomrohr sollte dann noch aus Platzgr\u00fcnden nach dem letzten Elementhalterloch abges\u00e4gt werden. Es ist schlie\u00dflich nicht notwendig ein 4 Meter langes Boomrohr zu haben, wenn man nur 9 Elemente hat, die nicht die gesamte L\u00e4nge beanspruchen.Falls man ein extralanges Boomrohr bekommen sollte, kann man sich die Arbeit mit dem Verbindungsst\u00fcck ersparen. Ich empfehle dennoch zwei Rohre mit jeweils 2 Meter L\u00e4nge, da die Antenne damit auch mobil einsetzbar und in normalen KFZ transportabel ist.Dann muss noch eine Masthalterung montiert werden. Am einfachsten w\u00e4re eine Masthalterung, die nicht festgeschraubt werden muss, sondern durch Umklammerung befestigt werden kann. Bei meiner neueren 9-Element-Yagi wurde zwar die fix am Boomrohr angeschraubte Masthalterung verwendet, aber ich verzichte hier auf n\u00e4here Erl\u00e4uterungen, nachdem der andere Typus im Handel erh\u00e4ltlich ist und einiges an Arbeit erleichtert.<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\"><img decoding=\"async\" class=\" alignright\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/equipment\/masthalterung.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"100%\"><span style=\"text-decoration: underline;\">4. Schritt &#8211; Die Elemente befestigen<\/span><\/p>\n<p>Die jeweiligen Elemente werden am Boomrohr mit 20mm-Elementhaltern und 5x50mm Schrauben und Fl\u00fcgelmuttern (erleichtern den raschen Auf- und Abbau der Antenne) befestigt. Wichtig ist es, noch zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob alle Elemente die richtige L\u00e4nge haben, und mittig auf dem Rohr befestigt sind.Nun kann die Antenne angeschlossen werden und erste Empfangsversuche werden zeigen, ob beim Antennenbau alles gegl\u00fcckt ist.Viel Spa\u00df mit der neuen 9-Element-Yagi frei nach Spindler, adaptiert von Jens-Christian Braun!<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"100%\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/equipment\/yagifertig.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><br \/>\nFertige 9-Element-Yagi, vertikal montiert: Das Kabel sollte hinter dem Reflektor hinuntergef\u00fchrt werden, dies beugt Empfangseinbu\u00dfen vor!<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung Literaturhinweis: Spindler, Eberhard (1990). Antennen. Anleitung zum Selbstbau. VEB Verlag Technik Berlin. Zu Beginn ein Vermerk zu den Daten, auf denen meine Selbstbau-Antennen basieren: Der &#8222;Spindler&#8220; ist seit Ersterscheinung in den sp\u00e4ten 1980er-Jahren quasi die Referenzliteratur f\u00fcr Antennenbau. Dieses Werk ist w\u00e4rmstens zu empfehlen, wenn auch mittlerweile nur noch gebraucht \u00fcber eBay oder \u00e4hnliche&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":2,"menu_order":3,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-75","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dxpg.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/75","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dxpg.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/dxpg.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dxpg.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dxpg.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=75"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/dxpg.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/75\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":590,"href":"https:\/\/dxpg.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/75\/revisions\/590"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dxpg.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dxpg.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=75"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}