{"id":227,"date":"2015-03-14T12:40:28","date_gmt":"2015-03-14T11:40:28","guid":{"rendered":"http:\/\/dxpg.at\/?page_id=227"},"modified":"2015-03-14T14:57:27","modified_gmt":"2015-03-14T13:57:27","slug":"tv-dx-auf-dem-plabutsch-2008-vs-2011","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/dxpg.at\/?page_id=227","title":{"rendered":"TV-DX Plabutsch, 2008 vs. 2011"},"content":{"rendered":"<h3 align=\"left\"><b>Standort<\/b><\/h3>\n<p align=\"left\">Zur Erkl\u00e4rung zuerst eine Beschreibung des Standorts: Der Plabutsch ist ein ca. 760 Meter hoher H\u00f6henzug im Westen der Stadt Graz. Er ist sozusagen ein Alpenausl\u00e4ufer und mehr oder weniger die letzte nennenswerte Erh\u00f6hung nach S\u00fcdosten. Auf dem F\u00fcrstenstand, dem h\u00f6chsten Punkt des Plabutsch, befindet sich ein Gasthaus, sowie die UKW-Sendeanlage von Kronehit (107.5 MHz, 1 kW).<\/p>\n<p align=\"left\">Auf dem Plabutsch ist es ohne weiteres m\u00f6glich, TV-Programme aus \u00d6sterreich, Ungarn, Slowenien und Kroatien zu empfangen. Daher lohnt sich ein Bandscan auf dem Plabutsch besonders.<\/p>\n<p align=\"left\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/tvdx\/plabutsch-aussicht.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><br \/>\nAussicht vom F\u00fcrstenstand \u00fcber Graz, im Hintergrund ist die relativ flache H\u00fcgellandschaft in Richtung S\u00fcdosten erkennbar.<\/p>\n<p align=\"left\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/tvdx\/plabutsch-aussicht2.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><br \/>\nBlick vom F\u00fcrstenstand-Aussichtsturm auf den Parkplatz, wo gescannt wurde, und auf die Stadt Graz.<\/p>\n<h3 align=\"left\"><b>Equipment<\/b><\/h3>\n<p align=\"left\">Verwendet wurde ein R\u00f6hrenfernseher, sowie eine UHF-Antenne. 2008 war eine 56-Element ISKRA UHF-Antenne im Einsatz, 2011 eine 91-Element-Antenne, die ISKRA DTX-92F. Der Unterschied zwischen den beiden Modellen ist nicht all zu gro\u00df, daher kann man den Vergleich zwischen den Bandscans durchaus auch auf O-Wert-Basis durchf\u00fchren.<\/p>\n<h3 align=\"left\"><b>Ver\u00e4nderungen zwischen 2008 und 2011<\/b><\/h3>\n<p align=\"left\">Die exponierte Lage und damit verbundene Empfangssituation erlaubt einen guten Vergleich \u00fcber die Jahre, wie sich das VHF- und UHF-Band im Zuge der Digitalisierung (DVB-T) ver\u00e4ndert hat. Ich habe einen Bandscan von 2008, als Slowenien, Kroatien und Ungarn noch analog sendeten. Drei Jahre sp\u00e4ter, Anfang 2011, kam ich wieder an die selbe Stelle mit derselben Ausr\u00fcstung, um zu sehen was inzwischen passiert war.<\/p>\n<p align=\"left\">In \u00d6sterreich waren lediglich einige F\u00fcllsendeanlagen noch analog on air, die bis 2011 endg\u00fcltig abgeschaltet wurden. Die Umstellung der Grundnetzsender auf DVB-T war bereits 2007 vollzogen worden.<\/p>\n<p align=\"left\">In Kroatien wurde im Laufe des Jahres 2010 die Umstellung auf DVB-T durchgef\u00fchrt und s\u00e4mtliche analogen TV-Sender nach und nach abgeschaltet. MUX A sendete in der \u00dcbergangsphase anfangs auf Kanal 42, erhielt in Zagreb den ehemals von RTL Televizija ben\u00fctzten Kanal 25. MUX D startete auf Kanal 48.<\/p>\n<p align=\"left\">Am 1. Dezember 2010 wurden s\u00e4mtliche analogen TV-Sender in Slowenien abgeschaltet. MUX A wechselte im Osten von Kanal 66 auf 27, MUX B blieb auf Kanal 67.<\/p>\n<p align=\"left\">In Ungarn wurden lediglich einige DVB-T Sender aktiviert. Nennenswert ist in erster Linie Kanal 24 mit MUX A vom Standort Nagykanizsa\/\u00dajudvar. Die analogen TV-Sender blieben bis 2011 unver\u00e4ndert.<\/p>\n<p align=\"left\">Durch die Abschaltung zahlreicher analoger Sender wurde das Band umgeschichtet und zugleich auch freier. 2011 konnten einige Neuempf\u00e4nge durch freigewordene Kan\u00e4le verzeichnet werden.<\/p>\n<p align=\"left\">Einige Beispiele: Durch die Abschaltung der analogen Kan\u00e4le 32 und 38 vom Standort Kum (Slowenien) ist 2011 der Empfang der ungarischen Programme RTL Klub (K32, Sopron\/Dalos-hegy, 110 km, O=5) und TV2 (K38, Baj\u00e1nsenye, 82 km, O=3) ohne Interferenzen m\u00f6glich gewesen. Durch die Doppelbelegung auf demselben Kanal hatten sich 2008 noch sogenannte &#8222;Jalousien&#8220; gebildet.<\/p>\n<p align=\"left\">Ebenso wurde mit der Abschaltung von Kanal 49 auf dem Ple\u0161ivec (TV SLO 2) erstmals der Empfang von m1 (Sopron\/Dalos-hegy, 110 km, O=5) m\u00f6glich.<\/p>\n<p align=\"left\">Durch die Aufschaltung der DVB-T Bouquets wurden jedenfalls keine ungarischen Analog-TV-Programme unempfangbar gemacht.<\/p>\n<h3 align=\"left\"><b>Fazit<\/b><\/h3>\n<p align=\"left\">Auch wenn sich das Analog-TV-Band \u00fcber die Jahre sichtbar geleert hat, ist auf dem Plabutsch die Programmvielfalt erhalten geblieben. Durch die digitalen Bouquets sind nun sogar mehr unterschiedliche Programme empfangbar. Dennoch bedeutet die Abschaltung der analogen TV-Sender f\u00fcr uns DXer den herben Verlust eines Hobbybestandteils. Bei DVB-T gibt es kein sichtbares Fading, keine Geisterbilder und keine angerauschten Programme. Empfang ist entweder gegeben, oder nicht. TV-DX hat in Graz in nur drei Jahren seinen besonderen Reiz verloren. Die nachfolgenden Bandscans veranschaulichen diese Entwicklung:<\/p>\n<h3 align=\"left\"><b>Bandscans als PDF<\/b><\/h3>\n<p align=\"left\">Die Bandscans stehen zur verbesserten Ansicht als PDF-Version zur Verf\u00fcgung:<\/p>\n<p align=\"left\"><i><a href=\"http:\/\/dxpg.at\/tvdx\/bandscan-plabutsch2008.pdf\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/pdf.gif\" alt=\"\" border=\"0\" \/> Bandscan Plabutsch 2008<\/a><\/i><br \/>\n<i><a href=\"http:\/\/dxpg.at\/tvdx\/bandscan-plabutsch2011.pdf\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/pdf.gif\" alt=\"\" border=\"0\" \/> Bandscan Plabutsch 2011<\/a><\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><b>Screenshots<\/b><\/p>\n<p align=\"left\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/tvdx\/plabutsch-rtlklub-k31.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><br \/>\nKanal 31: RTL Klub, Nagykanizsa\/\u00dajudvar, 139 km (2008)<\/p>\n<p align=\"left\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dxpg.at\/tvdx\/plabutsch-ztv-k51.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><br \/>\nKanal 51: Zalaegerszegi Televizio, Zalaegerszeg &#8211; Regionalsender aus S\u00fcdwestungarn. Fadendes Signal bis zu O=3. (2011)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Standort Zur Erkl\u00e4rung zuerst eine Beschreibung des Standorts: Der Plabutsch ist ein ca. 760 Meter hoher H\u00f6henzug im Westen der Stadt Graz. Er ist sozusagen ein Alpenausl\u00e4ufer und mehr oder weniger die letzte nennenswerte Erh\u00f6hung nach S\u00fcdosten. 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